Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) von Soulprint

§ 1 Geltungsbereich

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) regeln die Geschäftsbeziehung zwischen Soulprint – Jasmin Boch (nachfolgend „Anbieterin“) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“) für die Buchung von Einzelsitzungen, digitalen Inhalten (z.B. Workshop Aufzeichnungen) und den Erwerb von Gutscheinen.

(2) Mit der Buchung einer Dienstleistung oder dem Kauf eines Gutscheins oder eines digitalen Inhaltes wie einer Workshop Aufzeichnung erkennt der Kunde diese AGB an.

§ 2 Art der Dienstleistungen und Haftungsausschluss

(1) Die angebotenen Readings und energetischen Sitzungen (z.B. Soulprint Journey, Purpose Reading, Beziehungsreading, Energetische Neuausrichtung) dienen der Selbsterkenntnis, Bewusstseinsförderung und persönlichen Weiterentwicklung auf Basis von spirituellen und energetischen Systemen wie Codes of Life® und Human Design.

(2) Die Dienstleistungen ersetzen ausdrücklich keine ärztliche, heilkundliche, psychologische oder psychotherapeutische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Es werden keine Heilversprechen abgegeben.

(3) Der Kunde nimmt die Dienstleistungen eigenverantwortlich in Anspruch. Die Anbieterin haftet nicht für Entscheidungen, die der Kunde auf Grundlage der Beratung trifft.

§ 3 Buchung und Vertragsabschluss

(1) Terminanfragen können über die Website, per E-Mail oder telefonisch erfolgen.

(2) Ein verbindlicher Vertrag über die Erbringung einer Dienstleistung kommt zustande, sobald die Anbieterin die Buchung des Kunden bestätigt und die Zahlung gemäß § 4 eingegangen ist.

(3) Die Anbieterin behält sich das Recht vor, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen.

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Kleinunternehmerregelung: Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet und auf Rechnungen ausgewiesen. Alle angegebenen Preise sind Endpreise.

(2) Zahlungsarten: Die Zahlung erfolgt per Vorkasse über die auf der Website angebotenen Methoden (z.B. PayPal, Stripe, Banküberweisung).

(3) Fälligkeit: Die Zahlung ist unmittelbar nach der Buchungsbestätigung und vor der Erbringung der Dienstleistung vollständig zu leisten. Der Termin gilt erst nach vollständigem Zahlungseingang als verbindlich gebucht.

§ 5 Terminvereinbarung, Stornierung und Umbuchung

(1) Stornierung und Umbuchung durch den Kunden:

  • Bis 48 Stunden vor dem Termin: Eine kostenlose Umbuchung auf einen anderen Termin ist nach Absprache möglich. Eine Stornierung mit Rückerstattung des Honorars ist ausgeschlossen.

  • Weniger als 48 Stunden vor dem Termin: 50 % des Honorars werden als Ausfallgebühr einbehalten.

  • Weniger als 24 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen: 100 % des Honorars werden einbehalten. Eine Umbuchung oder Erstattung ist ausgeschlossen.

(2) Terminabsage durch die Anbieterin:

  • Sollte die Anbieterin einen Termin aus unvorhersehbaren oder wichtigen Gründen (z.B. Krankheit) absagen müssen, wird der Kunde umgehend informiert. Dem Kunden wird in diesem Fall schnellstmöglich ein Ersatztermin angeboten.

  • Sollte kein geeigneter Ersatztermin gefunden werden können, wird die bereits gezahlte Vergütung vollständig an den Kunden zurückerstattet.

§ 6 Digitale Inhalte (Workshops und Aufzeichnungen)
(1) Digitale Inhalte werden dem Kunden nach erfolgreicher Zahlung bereitgestellt, z. B. per Download, per E-Mail oder über einen geschützten Mitgliederbereich.
(2) Ein Anspruch auf dauerhafte Verfügbarkeit der Inhalte besteht nicht.
(3) Der Zugang kann zeitlich begrenzt sein.

§ 7 Widerrufsrecht

Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Ausnahme für termingebundene Dienstleistungen: Gemäß § 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB besteht für Dienstleistungen, die zu einem spezifischen, fest vereinbarten Termin erbracht werden, kein gesetzliches Widerrufsrecht. Es gelten hierfür ausschließlich die Stornierungsbedingungen gemäß § 5 dieser AGB.

(2) Gesetzliches Widerrufsrecht: Für Verträge, die nicht unter die Ausnahme in Abs. 1 fallen (z.B. Kauf eines Gutscheins), steht dem Kunden als Verbraucher ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu.

(3) Wertersatz bei vorzeitigem Beginn: Verlangt der Kunde, dass die Dienstleistung vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist beginnen soll, muss er im Falle eines Widerrufs einen angemessenen Betrag (Wertersatz) für die bis zum Zeitpunkt des Widerrufs bereits erbrachte Leistung zahlen. Die Zustimmung hierzu erfolgt im Buchungsprozess durch aktives Ankreuzen einer Checkbox mit folgendem Inhalt:

  • „Ich verlange und stimme ausdrücklich zu, dass mit der Ausführung der Dienstleistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird. Mir ist bekannt, dass ich bei einem Widerruf einen Wertersatz für die bis dahin erbrachte Leistung zu zahlen habe.“

(4) Digitale Inhalte
Bei digitalen Inhalten gilt:
Der Kunde stimmt ausdrücklich zu, dass mit der Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird.
Der Kunde bestätigt, dass er durch diese Zustimmung mit Beginn der Ausführung sein Widerrufsrecht verliert

(5) Gutscheine Für den Kauf von Gutscheinen gilt grundsätzlich ein Widerrufsrecht von 14 Tagen, sofern keine Ausnahme greift.
Bei digitalen Gutscheinen, die sofort bereitgestellt werden, gilt:
Der Kunde stimmt zu, dass die Ausführung des Vertrags vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt und sein Widerrufsrecht dadurch erlischt.

§ 8 Nutzungsrechte und geistiges Eigentum

(1) Alle Inhalte (insbesondere Aufzeichnungen, Analysen, Materialien) sind urheberrechtlich geschützt.
(2) Die Inhalte sind ausschließlich für den persönlichen Gebrauch bestimmt.
(3) Es ist untersagt:
Inhalte zu vervielfältigen
Inhalte weiterzugeben
Inhalte öffentlich zugänglich zu machen
Inhalte kommerziell zu nutzen

ohne ausdrückliche schriftliche Zustimmung der Anbieterin.

§9 Gutscheine

(a) Gültigkeit: Gutscheine sind ab dem Ausstellungsdatum drei Jahre lang gültig (gesetzliche Verjährungsfrist).

(b) Einlösung: Gutscheine können für alle angebotenen Dienstleistungen eingelöst werden. Eine Barauszahlung des Gutscheinwerts oder von Restbeträgen ist ausgeschlossen.

(c) Übertragbarkeit: Gutscheine sind frei übertragbar.

(d) Widerrufsrecht bei Gutscheinen: Beim Kauf eines digitalen Gutscheins, der sofort per E-Mail versendet wird, stimmt der Kunde zu, dass der Vertrag vor Ablauf der Widerrufsfrist vollständig erfüllt wird, wodurch sein Widerrufsrecht erlischt.

§ 10 Vertraulichkeit und Datenschutz

(1) Die Anbieterin verpflichtet sich, alle Informationen des Kunden streng vertraulich zu behandeln.

(2) Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der geltenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) und der auf der Website der Anbieterin einsehbaren Datenschutzerklärung.

§ 11 Haftung
(1) Die Anbieterin haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit.
(2) Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet sie nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten.

§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.
(2) Es gilt deutsches Recht.
(3) Gerichtsstand ist, soweit zulässig, der Sitz der Anbieterin.